U 16 mit viel Kämpferherz in die Regionalliga gestartet.

Nach den letzten beiden überzeugenden Jahren in der Oberliga,treten die Jungs von Trainerin Jessica Kehl und Christian Merta dieses Jahr erstmals in der Regionalliga an. Der Sommer wurde deshalb genutzt um ein neues Spielsystem einzustudieren und das Team körperlich auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten. Trotz vieler und langer Traingseinheiten war man sich auf der Bank dennoch sicher,dass man gerne noch vier Wochen länger Zeit gehabt hätte.Nach den gezeigten Leistungen in den Testspielen,war man deshalb vor dem ersten Saisonspiel beim TV Bensberg eher verhalten optimistisch. Was die Mannschaft dann aber zeigte,überraschte wohl nicht nur den Gegner,sondern auch sie selbst. Von der ersten Sekunde wurde um jeden Ballbesitz verbissen gekämpft, jedes Reboundduell mit Entschlossenheit geführt,Ballverluste forciert und zu einfachen Punkten,getreu unseres Vereinsnamens, umgemünzt. Nachdem mit einer Führung (14:13) das erste Viertel beendet war,stieg der Glaube an eine Überraschung beim erfahrenen Gastgeber endgültig. Es entwickelte sich ein hoch dramatisches Spiel. Ein Pausenrückstand von 27:30 wurde in eine 47:44 Führung vor dem vierten Viertel umgedreht. In den letzten 10 Minuten war dann aber das Glück nicht auf der Seite der Steinbücheler. Zunächst versäumte man es sich für eine weiterhin engagierte Defense Leistung zu belohnen um dann zwei Minuten vor Ende durch das 5. Foul des Kapitäns und der Verletzung eines weiteren Leistungsträgers nachhaltig geschwächt sein. Doch wer glaubte die Bensberger könnten nun ihren ersten Heimsieg geruhsam unter Dach und Fach bringen täuschte sich abermals. Das Spiel blieb offen und so hatte unser Team mit dem letzten Angriff die Chance ein Spiel in die Verlängerung zu schicken,welches keinen Verlierer verdient gehabt hätte. Am Ende fehlte ein Stück Erfahrung und ein Quäntchen Glück um die Überraschung perfekt zu machen. Das Endergebnis ist 56-54 für die Gegner gewesen.
Eine Niederlage,die sich dennoch wie ein Sieg anfühlte und welche im Rückspiel gerade gerückt werden wird. Darin waren sich Spieler und Trainer,trotz der ersten Enttäuschung einig.
Trainer Jessica und Christian lobten besonders die Einstellung ihrer Jungs und die Ausgeglichenheit der Mannschaft. Waren beim bergischen Gegner lediglich zwei Spieler hauptsächlich für die Punkteausbeute zuständig,verteilte sich das Scoring beim FBL auf alle eingesetzten Spieler.
Ein Spiel auf dem man also auch aufbauen konnte. Die U16 war in der neuen,ungewohnten Liga erst einmal angekommen.

Jetzt heisst es weiter arbeiten um den ersten Saisonsieg einzufahren.